Auf zum Finale nach Fürstlich Drehna
Showdown des ADAC MX Masters am 26. und 27. September auf der traditionsreichen Motocross-Piste „Rund um den Mühlberg“
Mit dem bei Fans und Fahrern beliebten Motocross in Fürstlich Drehna geht am kommenden Wochenende, dem 26. und 27. September, die Saison 2026 des ADAC MX Masters zu Ende. Erneut werden Tausende an der Traditionsrennstrecke „Rund um den Mühlberg“ erwartet. Diese erwartet wiederum noch einmal Motocross-Sport vom Feinsten.
Im actionreichen und kurzweiligen Rennprogramm sind vier Klassen – die gleich der Serie lautende Top-Klasse ADAC MX Masters, der ADAC MX Youngster Cup als direkter Masters-Unterbau sowie die beiden weiteren Nachwuchsklassen ADAC MX Junior Cup 125 (ccm) und ADAC MX Junior Cup 85. Nach aktuellem Stand liegen dem gastgebenden MSC Fürstlich Drehna e. V. im ADAC Nennungen von 204 Fahrern (Masters 42, Youngster 64, Junior 125 50 und Junior 85 48) aus 26 Nationen vor. Erfahrungsgemäß dürfte diese Zahl noch geringfügig schrumpfen.

Volles Programm schon am kombinierten Trainings- und Renn-Samstag
Los geht es am Samstag (26.9.) ab 8:00 Uhr mit den Freien Trainings. Auf Grund der Vielzahl an Fahrern werden zwei Klassen in zwei Trainings- bzw. Quali-Gruppen unterteilt, sodass der Zeitplan wieder voll ausgefüllt sein wird. Langeweile ist beim Motocross ein Fremdwort.
Ab 11:25 Uhr, noch vor der Mittagspause (12:10 bis 13:20 Uhr) geht es in die Qualifyings um die besten Startplätze bei den Rennen. Von denen gibt es am Samstag noch deren vier – ab 15:15 Uhr einen Last-Chance-Heat für alle nicht direkt für die Masters- bzw. Youngster-Rennen Qualifizierten sowie die jeweils ersten Wertungsläufe der 85er-, Youngster- und Masters-Piloten.
Weitere sieben Rennen und mittags eine Autogrammstunde
Der Sonntag (27.9.) beginnt 8:30 Uhr mit den obligatorischen Warm-up-Trainings aller Klassen, an die sich ab 10:10 Uhr der letzte Rennreigen des Jahres anschließt. Diese weiteren sieben Rennen (je zwei Mal Masters, Youngster und 125er sowie ein Mal 85er) werden durch eine Mittagspause von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr unterbrochen. In diese ist wieder die beliebte Autogrammstunde von 11:45 bis 12:15 Uhr mit den Top-Ridern der Masters-Klasse eingebettet.

Letzte Standortbestimmung fürs deutsche Nations-Team
Im ADAC MX Masters sowie im ADAC MX Youngster Cup stehen die Meister mit Roan van de Moosdijk (NED, Kosak Racing Team) und Nicolai Skovbjerg (DEN, SixtySeven Racing-Team) zwar schon fest, aber unter den in der Tabelle hinter ihn liegenden Fahrern geht es nach wie vor um die verbleibenden Plätze auf dem Saisonpodest eng zu. Beste Aussichten darauf hat in der Top-Klasse der auf Rang zwei liegende Tom Koch (Wormstedt, KTM Sarholz Racing Team). Zweitbester Deutscher ist hier Noah Ludwig (Aschersleben, KTM Sarholz Racing Team).
Bei den Youngstern ist Valentin Kees (Schwabniederhofen, Kosak Racing Team) als Gesamtsiebenter der aktuell bestplatzierte deutsche Pilot. Diese drei sind es auch, die Deutschland beim nur eine Woche später im französischen Ernee stattfindenden „Motocross of Nations“ vertreten werden. Auch von daher lohnt sich ein Besuch in Fürstlich Drehna.

Noch zwei Titel vakant
Im ADAC MX Junior Cup 125 kommt es noch zum Titel-Duell zwischen Lucas Leok (EST, KTM MX Futures) und Emil Ziemer (SUI, Motobike Racingteam). In der kleinsten Hubraumklasse mit den jüngsten Fahrern wird die Titelfrage zwischen Martins und Patriks Cirulis (beide LAT, beide Schmicker Silve Racing) und Harry Daele (GBR, KTM MX Futures) geklärt.
Alle Meister und Platzierten werden am Sonntagabend ab voraussichtlich 19:00 Uhr im Festzelt geehrt. Danach wird in den Party-Modus umgeschaltet.
Die Fahrer mit Heimvorteil
Lokalmatadore respektive Clubfahrer des MSC Fürstlich Drehna sind beim diesjährigen Motocross-Fest in Süd-Brandenburg Richard Stephan (Großräschen, KTM GST Berlin Racing) im Youngster Cup sowie Mark Tanneberger (Finsterwalde, Becker Racing) und Moritz Firl (Ruhland, KTM GST Berlin Racing) bei den 125ern.
Fünffacher Meister Max Nagl macht nach seinem Rücktritt eine Stippvisite
Wie die vielen fleißigen für Veranstaltungsvorbereitung und den Streckenaufbau verantwortlichen Helfer und auch die Motocross-Fans selbst, ist auch der Vereinsvorsitzende Marcel Rentsch bereits voller Vorfreude. Er sagte: „Unser ganzes Organisations- und Aufbauteam ist voll motiviert und hat wieder gute Arbeit geleistet. Dafür an dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön. Demzufolge sind wir für das nächste Finale nach 2022 bei uns top vorbereitet. Wir haben die Strecke, konkret im Bereich Sand-Loch am Ortsrand, etwas umgebaut und glauben, dass das im Sinne der Aktiven und der Spannung ist. Besonders freue ich mich, dass uns der fünfmalige Masters-Champion Max Nagl bei der Streckenvorbereitung unterstützt und seine Erfahrung eingebracht hat. Leider hat er ja am vergangenen Wochenende sein Karriereende bekannt gegeben, aber am Wochenende wird er in Fürstlich Drehna anwesend sein. Geplant ist auch von ihm eine Autogrammstunde am Stand der Weber Werke. Die Saisonabschluss-Party 2022 bei uns war legendär. Das wollen wir toppen.“
