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Noch mehr Service für Fans in Fürstlich Drehna

Noch mehr Service für Fans in Fürstlich Drehna

Durch Videowand keine Sekunde Motocross-Rennaction verpassen

Auch in diesem Jahr geht die deutsche MX-Sonne wieder im Osten auf. Am 13. und 14. April hat die Zeit des Wartens ein Ende und in Fürstlich Drehna startet das ADAC MX Masters traditionell in seine neue Saison. Ebenfalls schon traditionell, lud der dann und dort gastgebende MSC Fürstlich Drehna Medienschaffende zu einer Pressekonferenz ein, um diese über den Stand der Vorbereitungen sowie die eine oder andere Veränderung zu unterrichten.

Diesmal hatte man die Geschäftsstelle des ADAC Berlin-Brandenburg in der deutschen Hauptstadt als Location gewählt. In diesem Rahmen führte der quasi Hausherr, der Vorstand Sport des ADAC Berlin-Brandenburg, Bernd Barig, unter anderem aus, dass der MSC Fürstlich Drehna mit seiner Masters-Veranstaltung praktisch das Aushängeschild des ADAC-Regionalclubs in Sachen Motocross ist. „Wir sind stolz, einen solch engagierten Verein in unseren Reihen zu haben, der eine Veranstaltung dieser Größenordnung alljährlich ehrenamtlich stemmt. Natürlich gibt es bei uns viele weitere Motorsportclubs und gute Veranstaltungen, aber die deutsche Top-Motocross-Serie in Fürstlich Drehna zu haben, wirkt sich auf die ganze Szene positiv aus. Je nach Wetter kommen stets 10.000 bis 15.000 Zuschauer an die Strecke, unter denen immer auch neue potenzielle Motocross-Fans sowie Kinder und Jugendliche sind, die hier animiert werden, es selbst einmal zu versuchen. Das sorgt immer wieder auch für neuen Nachwuchs. Jüngstes Beispiel für unsere Nachwuchsarbeit ist Maximilian Spies, der Ende letzten Jahres ins Förderprogramm der ADAC Stiftung Sport aufgenommen wurde“, führte Bernd Barig des Weiteren aus.

„Totale Überwachung“

Vor allem hinsichtlich des Service für die Zuschauer hatte der Vereinsvorsitzende des stets innovativen MSC Fürstlich Drehna, Christian Lehmann, interessante Neuigkeiten zu verkünden. Er sagte: „Nachdem wir im vorigen Jahr unseren Fans erstmals eine Zuschauertribüne mit richtigen Sitzplätzen bieten konnten, werden wir diesmal eine Videowand mit Live-Timing und bewegten Bildern vom Renngeschehen haben. Ich glaube, auch damit sind wir die Ersten im Rahmen des ADAC MX Masters.“

Lokalmatador Maximilian Spies ist voller Vorfreude

Wie es sich gehört, waren auch zwei der Hauptdarsteller vertreten. Zum einen der Clubfahrer des MSC Fürstlich Drehna, Maximilian Spies aus Ortrand, der im letzten Jahr, entsprechend seiner Lieblingsstartnummer, Siebenter im ADAC MX Junior Cup 125 wurde und diese Klasse nach nur einem Jahr in Richtung ADAC MX Youngster Cup, in dem mit doppelt so viel Hubraum gefahren wird, verlassen hat. „Ich bin inzwischen 1,89 oder 1,90 Meter groß und auch dementsprechend schwer, sodass ich mit der 125er wahrscheinlich nicht mehr viel hätte reißen können“, so der 15-Jährige.

Bernd Barig, Maximilian Spies, Tom Koch und Christian Lehmann (v. l. n. r.) posieren für die Fotografen

Und weiter: „Im Youngster Cup sind 250er Zwei- und Viertakter zugelassen. Ich denke, dass ich bei meinem Heimrennen, auf das ich mich schon tierisch freue, mit meiner Zweitakt-Husqvarna fahren werde, denn mit ihr rechne ich mir auf der Tiefsand-Strecke etwas mehr aus.“

Tom Koch peilt Top 5 an Parallelen zu Maximilian Spies gibt es durchaus bei Tom Koch, der in der Top-Klasse ADAC MX Masters antritt und hier zum Favoritenkreis zählt. Einerseits feiert der 21-Jährige aus dem thüringischen Wormstedt sein alljährliches Wiegenfest fast auf den Tag genau wie der sechs Jahre jüngere Maximilian Spies, nämlich am 26. Februar und damit nur einen Tag vor dem Ortrander. Identisch ist hingegen seine Vorjahresplatzierung im Masters, welches auch er auf dem siebenten Rang beendete. Zu guter Letzt hat auch er eine Art Klassenwechsel vollzogen, denn 2018 trat der in der deutschen Parade-Serie mit der 450er an und startete zudem in der Motocross-Weltmeisterschaft in der MX2-Kategorie, also mit einer 250er. In diesem Jahr schenkt er sich die ständige Wechselei und geht in beiden Serien mit dem „Big Bike“ an den Start. „Auch für mich ist Fürstlich Drehna eine Art Heimrennen, denn es ist die einzige MX-Masters-Veranstaltung im Osten Deutschlands und die für mich nächste. Ich denke, es werden auch wieder einige meiner Fans kommen und mich anfeuern“, gab er unter anderem zu Protokoll. Und weiter: „Ich lege mich in Sachen Zielstellung nicht gern auf irgendwelche Zahlen fest, und vorm ersten Rennen ist das natürlich noch schwieriger. Die Saison muss erst einmal losgehen, dann kann man die Gegner besser einschätzen und einordnen. Nach meinem siebenten Rang in meinem ersten Masters-Jahr möchte ich mich aber schon steigern und wäre am Ende mit einem Platz unter den Top 5 zufrieden.“

Maximilian Spies (li.) beim Fachsimpeln mit Tom Koch

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